random start. random weisheiten.
die woche war tough bisher. tough, aber knaller.
montag: classic work für futurefoodco. contentverarbeitung für unseren contentretainer für die kölnmesse, bzw. deren anuga. es eilt wie so oft, aber wer mich kennt weiß, das macht mir nichts. im gegenteil — vielleicht kommt dann sogar das beste ergebnis bei rum?! könnte sein, dass das mit meiner vergangenheit in den verschiedenen sterneküchen zu tun hat … who knows. wahrscheinlich. ich stelle aber doch immer wieder fest, dass sich eine business-weisheit, die ich vor vielleicht 20 jahren gelernt habe, immer wieder bewahrheitet. egal ob im schnitt, in einem ganzen projekt, an einem einzelnen drehtag, whatever it is. "plane immer 30 prozent unvorhersehbares ein". aber wie soll man eigentlich unvorhersehbares einplanen? ich denke es geht da einfach darum sich sowohl im kopf, aber auch physisch vor ort den raum freizuhalten um reagieren zu können. auf genau diese 30 prozent, die auf dich zurollen werden. seitdem ich das mache wundere ich mich weniger über genau diese aufploppenden dinge und sie regen mich auch nicht mehr auf. am anfang meines arbeitslebens dachte ich immer: fuck, ich hätte das kommen sehen müssen, besser planen müssen, warum passiert mir das immer, alles kacke, alles mist. you know what — it is what it is und es wird immer wieder challenges geben. in den meisten fällen erwarte ich sie einfach. und das entspannt. was auch entspannt ist zu wissen, dass es eigentlich allen menschen mit denen ich , im freelance oder sogar im angestellten-work-life, spreche genauso geht. die entscheidende frage ist einfach: wie richte ich mich danach und wie gehe ich damit um. ende.
dienstag und mittwoch: studio kreuzkölln action für netto supermärkte. die mit dem schwarzen hund. habs geliebt. so eine gute zeit gehabt mit leander, aaron und unserer kundin auf tour. hat sich zwischenzeitlich angefühlt wie damals, als ich mit meiner band durch die lande getourt bin. vollgepacktes auto. motivierte leute. alle ziehen an einem strang für ein geiles ergebnis. früher waren es die gigs die wir gespielt haben und die happy gesichter der crowd, dieses mal waren es drei filme über drei verschiedene netto märkte in gnoien, berlin und dresden. alle ganz unterschiedlich auf ihre weise und alle eben doch auch netto. das material ist ultra gut geworden. auch wenn ich es nicht immer selbst cutte oder verarbeite, schaue ich immer abends nach dem dreh oder spätestens am nächsten morgen noch ins material und grade ein paar random log-clips. einfach um zu sehen, wie es am großen bildschirm wirken wird und um ruhig schlafen zu können, dass wirklich alles tutti gelaufen ist. und wenn nicht kann ich im kopf schon mal lösungsansätze formen und learnings ziehen, die ich dann mit dem team besprechen kann. diesmal war aber alles bueno und sau schön. richtig guter filmy look. liebs.
donnerstag: unspektakulär.
weiter gecuttet für futurefoodco, viel gelernt über podcast stimmen fixes. ein kanal klang ultra muddy. ein paar eqs, kompressoren, expander später klang alles wieder fresh. schöne kleine challenge along the way. auch wenn ich manchmal denke, dass es nicht sein müsste, liebe ich doch auch die challenge und ganz besonders am ende den a/b vergleich, wenn es dann final funktioniert hat. was auch immer es ist. jetzt war es eine mumpfige aufnahme, ein anderes mal ein bild mit crazy verzogenen lichtverhältnissen oder whatever. dinge fixen mag ich. tüfteln mag ich. unterschiede sehen mag ich.
freitag: ist jetzt.
bisher top. steht einiges noch an. freue mich aufs wochenende und zeit mit der family. bisschen käffchen trinken gehen, bisschen baggerspielen mit meinem sohn, bisschen serie glotzen mit meiner frau und bisschen brunchen bei den schwiegies.
ob das hier jetzt immer so ein wochencheckout wird? weiß ich noch nicht. werden wir sehen. glaube ich nicht. bin gespannt.
ciao kakao.
valentin